Vortrag Doc. PhDr. Jana Mynářová, Ph.D

On Kings, Diplomats, and Promises. The Egyptian “Empire” in the Levant in the 14th Century BC

Wann: Montag, 29. April 2019, um 18:30 Uhr

Wo: Hörsaal 6 des Instituts für Ägyptologie (Franz-Klein-Gasse 1, 1190 Wien)

 

Abstract: The Amarna letters are generally accepted as the most illustrative example of the “international” or “diplomatic” written communication of the Syria-Palestine region during the second half of the 14th century BC. In order to study the relations between Egypt and other political centres from the perspective of the written evidence, one has to keep in mind the type of text at our disposal, its original context, the audience, where it was written and what was its primary meaning. Only a detailed analysis of the material can provide us with more concrete data and a more detailed picture of the topic. The main focus of this talk will be on some terms employed in the diplomatic relations and procedures attested both in ancient Egyptian and Near Eastern sources that might reveal the true nature of the Egyptian “empire” in the Levant during the given period.

Forschungsfest 2019

Einladung zum Forschungsfest 2019 im Institut für Ägyptologie!

Wann: 17. Mai 2019, 16 Uhr

Wo: Hörsaal 6, Institut für Ägyptologie, Franz Klein Gasse 1, 1190 Wien

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Informationen und Programm finden Sie hier.

 

Vortrag Dr. David Aston

DB 320 The Royal Cache – The Truth Behind the Myth

Wann: Montag, 01. April 2019, um 18:30 Uhr

Wo: Hörsaal 6 des Instituts für Ägyptologie (Franz-Klein-Gasse 1, 1190 Wien)

Abstract:  Although officially discovered in 1881 DB 320 – the Royal Cache – still remains something of an enigma. This lecture attempts to trace the facts as known at the time, previous views on the history of the tomb, and a personal view of what really happened.

Foto: Picture of the inside of the tomb (from Graefe and Belova, the Royal Cache TT 320 A Re-examination, 2010, pl. 9B).

Vortrag Prof. Manfred Bietak

Die spirituelle Heimat der Hyksos Elite

Wann: Montag, 11. März 2019, um 18:30 Uhr

Wo: Hörsaal 6 des Instituts für Ägyptologie (Franz-Klein-Gasse 1, 1190 Wien)

Abstract:

In einer vergleichenden Architektur-Studie werden die Tempel nahöstlichen Typs in Tell el-Dab'a Parallelen aus der Levante und Mesopotamien gegenüber gestellt. Es stellte sich dabei heraus, dass es wohl Parallelen in Byblos gibt, doch deutlicher fällt der Vergleich mit dem äußersten Norden Syriens und Nordmesopotamiens aus. Außerdem scheinen sich in der zweiten Hälfte des dritten Jahrtausends v. Chr. die Tempeltypen für männliche und weibliche Gottheiten geschlechtsspezifisch zu spezialisieren, so dass mit aller Vorsicht auch die beiden Haupt-Tempel in Tell el-Dab'a bestimmten Göttern zugewiesen werden können. Diesbezüglich wird der Befund durch auf dem Tell gefundene glyptische Relikte unterstützt.

Der Clusterbefund, der auf den hohen Norden Syriens und Mesopotamiens hinweist, wird auch durch den Vergleich der Grabbräuche und Grabtypen durch Silvia Prell verstärkt wo abermals die Nordregion hervortritt. Weiters mehren sich die Befunde, dass auch die künstliche Schadûf- Bewässerungswirtschaft, die in Mesopotamien im 3. Jahrtauend nachgewiesen ist, aus dieser Regien während der Zweiten Zwischenzeit ins Ostdelta eingeführt worden war.

Dieser unerwartete Befund scheint, was die Hyksos Elite anbelangt, auf Nordsyrien und Nordmesopotamien als spirituelle Heimat der Hyksos Elite hinzuweisen, so dass die lange ad acta gelegte Theorie, dass die Hurriter, die diese Region seit dem 3. Jahrtausend v Chr. bewohnten, an der Elite der Hyksos zumindest beteiligt waren, wieder näher ins Augenmerk rückt.

 

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